Montag, 9. Mai 2011

Ostern in Cusco.


Nach über einem Monat schreibe ich euch wieder. Ich bin viel unterwegs gewesen, und hatte viel zu tun. Zwischendurch auch krank gewesen, von der Erkältung bis zum verstauchtem Fußgelenk.

Ich war über die Semana Santa ( = die heilige Woche vor Ostern) und über
Ostern (= Pascua ; Paz =Frieden) in Cusco. Cusco ist das Herz des ehemaligen Inkareiches und das Nadelöhr zu Machu Pichu.


Kathedrale an der Plaza de Armas
Cusco, auch Cuzco, auf Quechua Qosqo - Nabel der Welt, ist die
Hauptstadt der gleichnamigen Region und der Provinz Cusco im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes. Sie liegt in 3430 m Höhe und hat ca. 320.000 Einwohner.

Plaza de Armas


 
Cusco von oben





 
Plaza de Armas by night.


In der "Semana Santa" pilgern die Menschen in die Kirchen und Prozessionen ziehen durch die Straßen. Wir durften am "Viernes Santo" (Kafreitag) eine Prozession miterleben.



Am Ostersonntag, gab es musikalische Festumzüge rund um die Plaza de Armas.


Zu den Festumzügen, gab es wie bei fast jedem peruanischen Fest viel Süßes, Torten, Kekse, Sandwiches, Eis, Luftballons, Luftschlangen und wieles mehr.

Es gibt die interessantesten archäologischen Hochburgen Südamerikas.
Auf den Grundmauern der Heiligtümer und Paläste des entmachteten Inka-Volkes entstanden in der Folgezeit katholische Kirchen und Herrenhäuser im spanischen Barockstil.
Fast an jeder Straßenecke kann man inkaische und koloniale Baukunst bewundern.
Die Mächtigkeit und Einzigartigkeit des Inkareiches und die Eroberung und willkürliche Zerstörung durch die Spanier wurden mir in Cusco bewusster als je zuvor.
Die conquistadores beeilten sich alle Tempel und Paläste der Inka zu zerstören und auf den Ruinen ihre Kirchen und Kolonialhäuser zu bauen.
Ihre Konstruktion ist meisterhaft: Die Steine sind so exakt behauen, dass sie ohne Mörtel aufeinanderpassen und nach wie vor fast allen Erdbeben standhalten.




Cusco hat viel zu bieten. neben interessanten Museen,viele bunte tolle Märkte, ein wunderschönes koloniales Stadtbild, tolle Bars und Cafes, schöne, gemütliche Gässchen, vor allem in meinem Lieblingsviertal "San Blas", dass mich ein bisschen an Ibiza erinnerte...aus jeder Bar hallte toller Reaggae und viele junge Leute. Cusco ist die Touristenstadt Perus, wahrscheinlich auch Lateinamerikaweit, schlechthin, aber mit einem tollen Mix aus Einheimischen und Hippies.








Wir hatten das Glück, dass ein Freund von uns, einen Freund in Cusco hat und sogar ein Reisebüro dort.
Er konnte uns Tipps geben. Und gleich am nächsten Tag starteten wir unsere Pisaac -Valle Sagrado -Ollantaytambo - Chinchero -Tour. Wir waren viel im Bus unterwegs und es war alles in allem sehr touristisch, aber trotzdem ein wunderschönes Erlebnis.









Am nächsten Tag gings weiter mit einer Tour, wir schauten uns viele Sehenswürdigkeiten, um Cusco herum an, unter anderem, den Sacsayhuamán, Ruinenstätte bei Cusco.


Sacsayhuaman


Cristo Blanco


Meine Erlebnisse aus dem schönen Cusco und dem wunderschönen Drumherum.
Die nächsten Tage gibts einige Neuigkeiten aus der Schule und was sonst noch so passiert ist.....
Grüße aus Arequipa



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